Unsere Freizeitgruppe besteht seit über 20 Jahren aus mehr als 20 Frauen und Männern im Altersbereich von 20 bis über 60 Jahre und trainiert und spielt Freitag abends in Vorst in der Turnhalle der Grundschule. Der regionale Bezug zu Vorst ist gewollt, wenngleich es auch Mitglieder aus anderen Stadtteilen gibt.
Im Vordergrund steht die regelnahe sportliche Betätigung - viele haben natürlich noch andere sportliche Interessen - und die menschliche Begegnung. Im Freundeskreis sich auslaufen und Volleyball spielen zu können bringt die körperliche und geistige Entspannung, die das freundschaftliche und private Gespräch beim Bier oder Glas Wasser beim anschließenden Stammtisch abrunden und für viele der gelungene Start ins Wochenende ist.
Neben dem regelmäßigen Trainingsabend nehmen wir ab und zu an Turnieren teil und spielen gegen Mannschaften, die uns einladen oder die wir einladen. Dabei sind wir schon großzügig genug, auch den Anderen die Punkte zu überlassen, denn das Siegen ist nicht das vordergründige Erlebnis für unsere Gruppe.
Regelmäßig verbringen wir ein Wochenende im Jahr entweder mit einem Segelausflug auf dem Ijsselmeer oder Wanderungen durchs Hohe Venn / Eifel oder Westerwald. Zu viert in engen Kojen eines niederländischen Plattschiffseglers zu schlafen oder als über 20 schlaftrunkene Nichtsegler mit zwei Duschen auszukommen empfindet man in unserer Gruppe als akzeptables Umfeld. Auch Kälte und Regen im April haben uns dauerhaft von unseren Ausflügen noch nicht abhalten können. Auch Radwanderungen und im Sommer Spiele in der freien Natur werden von der Gruppe geschätzt.
In der letzten Zeit haben auch die vielschichtigen Berufe der Mitglieder unserer Gruppe (Kaufleute, Papierverarbeiter, Energiewerker, Hausfrauen, Krankenschwestern und Rentner) zu interessanten Betriebsbesichtigungen geführt, wie z. B. die Strom- und Energieerzeugung in Frimmersdorf oder die Lebensmittelproduktion von Thommys in Neuss.
Die Atmosphäre in der Gruppe ist getragen von Respekt und Fairness untereinander bis hin zu freundschaftlichen Kontakten und bildet damit eine positive Bereicherung im Lebensumfeld eines jeden Mitglieds, so dass die Zukunft der Gruppe gesichert ist. Man mag sich in der Konstellation, wie sie sich ergeben hat und daraus ergibt sich auf natürliche Weise für die Mitglieder der schwerpunktmäßig vordergründige Bezug zur Gruppe, für die der Sportverein den organisatorischen Rahmen bildet, in dem man seinen Neigungen nachgehen kann. Die Gruppe definiert ihre Interessen untereinander ohne die geringsten Probleme und ist damit ein Beispiel an Kompromissfähigkeit bei optimaler Gestaltungsvielfalt.
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